Die Angst hindert mich am Ich sein…

In der Psychosomatik hab ich mit zwei Problemen besonders zu kämpfen. Meine ängstliche Persönlichkeitsstörung und die Sozialphobie…

Ich hab zwar „relativ“ guten Kontakt zu den Patienten, besonders zu zwei netten und süßen Mädels… Aber ich merke, wie ich immer wieder an meine Grenzen stoße. Nähe kann ich einfach nicht zulassen. Auch wenn es die eine immer wieder versucht, in dem sie mich umarmt, werde ich dieses eine Gefühl nicht los. Mich wertlos und minderwertig zu fühlen…

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Ich kann einfach nicht diese Gedanken aus meinem Kopf streichen. Sie treten immer wieder auf… Ich weiß genau, wie das dann abläuft. Ich fühle mich schlecht… Rede mir ein, dass ich diese Nähe nicht verdient habe. Dabei ist es genau das, was ich wahrscheinlich am meisten brauche.

So ist es nicht verwunderlich, dass ich mich keiner Frau nähern kann. Geschweige denn Blickkontakt halten… Ich weiß nicht, wie ich das ändern kann. Habt ihr vielleicht eine Ahnung?

Es macht mich echt verrückt! Ich kann so nicht weiter machen… Ich muss da was ändern.

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Ich will, kann aber nicht…
Hilft mir einer da raus?

Ich höre zwar immer wieder, dass ich es einfach versuchen muss. Das ich nur den ersten Schritt machen muss. Ich kann nicht… Ich konnte damals schon nicht den „einen Schritt“ bei meinem Suizid Versuch machen. Einfach zu feige.

Genau diese Angst hindert mich am Leben… Hindert mich am glücklich sein… Hindert mich daran, einfach Ich zu sein…

Die Angst und der dann folgende soziale Rückzug ziehen mich in den Abgrund. So läuft es bereits mein ganzes Leben lang ab.

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Über donking1977

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7 responses to “Die Angst hindert mich am Ich sein…

  • Gebrochenes Engelskind.

    So geht es mir auch seht oft.. lass mich dir sagen: du bist damit nicht allein. Immer diese Fragen: Bin ich gut genug? Wie könnte ich besser handeln? Warum sind die anderen so viel besser? Und dann die eigene Antwort: weil du es nicht verdient hast.
    Aber das hat jeder Mensch. Jeder hat es verdient, er selbst zu sein und sich nicht zu sehr von anderen abhängig zu machen. Theoretisch ist es doch egal, was andere von uns denken. Haupsache wir selber denken gut von uns. Aber genau da fängt das Problem an: Man hat gelernt, sich selber kleiner zu machen und alles an sich zu kritisieren, schlecht zu finden und manchmal sogar zu hassen.
    Ich glaube, erst wenn man sich selber so annehmen kann, wie man ist, kann man auch auf andere zugehen und sich wohler in ihrer Gesellschaft und Nähe zu fühlen.
    Aber ich weiß selber zu gut, wie verdammt schwer das ist. Ich kann nur von mir aus sagen: wenn es mir mal gut genug geht und ich die Menschen gut genug kenne, dass ich mehr ich selbst sein kann und mich traue ’normal‘ mit ihnen zu reden, geht es mir am Ende gut. Klar, manchmal quälen mich noch ewig lange Fragen wie, wie ich auf sie gewirkt habe und denke ewig über einzelne Sätze nach. Doch im großen und ganzen ging es mir in diesem einen Moment gut und das zählt und sollte betont werden. Nicht das, was vielleicht nicht so gut war.

    Ich hoffe, ich konnte dir zumindest ein wenig helfen. Lass dich nicht unterkriegen und denk daran, dass viele Menschen sich auch unwohl fühlen, Angst haben und sich verschanzen und du damit nicht alleine bist.

    • donking1977

      Ich selbst beobachte und bewerte mich bei jeder Aktion die ich mache. Das ist dermaßen anstrengend. Kann ein „normaler“ Mensch gar nicht nachvollziehen. Und dann kommt noch die Angst dazu. Es ist ein Teufelskreis in dem ich mich befinde… Und ich finde keinen Weg aus diesem Strudel nach unten.

  • Frau Paul

    Zwei nette und süße Mädels. ❤️❤️❤️ Du gehörst zu den einzigartigsten Menschen, die ich je kennen lernen durfte und ich bin dankbar, für dein Lachen, das mein Herz immer wieder hüpfen lässt! Du bist wertvoll, du bist liebenswürdig! ❤️❤️❤️

  • Herr König

    Du bist wundertoll und wertvoll… Die beiden süßen Mädels lieben dich so wie du bist! Auf immer dein Herr König ❤

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