Ressourcen… 

Ich bin seit zwei Wochen in einer Studie dabei, die sich Ressourcen Aktivierung nennt. In sieben Sitzungen werden die Ressourcen ermittelt und veranschaulicht. 

Meine Ressourcen sind recht übersichtlich. Besser gesagt, nicht vorhanden. Okay stimmt so nicht ganz… Ich habe den Sport und natürlich auch meinen Blog. 

Durch die Depression erkennt man so vieles nicht. Kleinste Dinge entgehen einem. Man sieht sie einfach nicht. Die Depression ist wie ein Schleier der sich vor die Augen legt… Oder man nimmt sie nicht mehr als wohlwollend war, weil es irgendwie zum Alltag dazu gehört. Wie der morgendliche Kaffee zum Beispiel oder ein Entspannungsbad…

Letzte Stunde hatten wir das Thema soziale Kontakte. Sei es jetzt Freunde, Familie oder Bekannte. Jeder von uns hat sein soziales Netzwerk um sich herum. Wir sollten alle davon mal aufschreiben… 

Für mich als Sozialphobieker ist mein Netzwerk recht überschaubar. Mir fiel auf Anhieb nur meine Schwester und meine beste Freundin ein. Andere hatten da beispielsweise 10-15 Leute aufgeschrieben. 

Ein Armutszeugnis, oder nicht? 

Im Nachhinein sind mir dann doch noch ein paar Leute eingefallen, die ich als sozialen Kontakt bezeichnen würde. 

Für mich ist es extrem schwer den Kontakt zu Leuten aufrecht zu halten. So werden Freunde irgendwann nur noch zu Bekannten… Bekannte irgendwann mal zu jemanden den ich kannte. 

Ich weiß nicht warum ich mich da so schwer tue. Eine simple Nachricht… Ein Anruf… Ist doch nix dabei. Für mich schon!! 



Eins meiner vielen Baustellen… Ich arbeite dran. Versprochen… 

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Über donking1977

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One response to “Ressourcen… 

  • chatnoisette

    hab ja ein „ähnliches“ problem. ich hab mich zurückgezogen, weil ich immer verletzlicher geworden bin und mich ein wort schon aus der fassung bringen kann…außerdem (oder: deshalb?) hab ich mit der zeit gelernt: allein sein tut weniger weh… mich versteht eh niemand, niemand will mir zuhören. auch wenn sie fragen „wie gehts?“, wollen sie doch nicht hören, was in mir vorgeht… selbst die therapeuten „oh, heute scheint es ihnen besser zu gehen. sie strahlen…“ „ja. das hab ich mir über die jahre so angeignet. ist ne maske. die trag ich, wenn ich mal aus dem haus gehe…“
    Wenns dir ähnlich geht, dann ists eben nicht nur ein simpler anruf, eine simple nachricht…

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