Emotional instabile Persönlichkeit…

Mein letzter Tag in der Klinik. Ab sofort bin ich auf mich gestellt… 

Ich denke, dass ich gut aufgestellt bin. 

In meinem Abschlussgespräch mit dem Arzt hab ich erfahren, dass ich eine neue Diagnose gestellt bekommen habe. 

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, sprich Borderline. 
Ich ritze mich zwar nicht, aber eine selbstzerstörende Art lege ich ja schon mit dem kotzen an den Tag. 

Er meinte, dass es bei mir keine reine Depression ist. Da hat er recht… 

Er meinte, als ich auf der Station aufgenommen worden bin, steckte ich in einer schweren depressiven Phase. Da hat er auch recht… 

Ich hätte mich in der Zeit gut gefangen. Ein Grund ist wohl, dass ich nicht zuhause bin. 
Hm… Borderline. 

Ich tu‘ mich extrem schwer, Emotionen zu empfinden. 

Freude 

Trauer 

Liebe 

Hass 

All das sind Fremdwörter für mich. 

Oh man… 

Ich habe mit der Diagnose ein wenig zu knabbern. 

Ich habe zwar schon eine Persönlichkeitsstörung, (ängstliche Persönlichkeitsstörung) aber mit noch einer hab ich nicht gerechnet. 

Borderline… 

Das muss ich erst mal sacken lassen. 

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Über donking1977

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9 responses to “Emotional instabile Persönlichkeit…

  • Elli

    Hallo 🙂 Ich kann mir vorstellen, das wenn man es hört schon etwas schockierend ist so eine Diagnose schwarz auf weiß zu bekommen. Aber was ändert sich denn an dir? Du bist doch immer noch gleich. Vll hilft es dir damit klar zu kommen. Und ich wollte dir noch sagen, dass es mich sehr freut zu hören, dass dein Klinikaufenthalt dir geholfen hat und die Veränderung (neue Diagnose, alte verändert) ist doch ein Zeichen für Besserung, empfinde ich zumindest so beim Lesen. Oder siehst du es anders?
    LG und einen guten Start „außerhalb“ 😉

    • donking1977

      Besser geht es es mir auf jeden Fall. Wenn ich bedenke, dass ich mein Leben vor gut zwei Monaten beenden wollte…!? Mit der neuen Diagnose kann ich leben.
      Klingt komisch, oder??

      Ich warte erstmal ab, was die nahe Zukunft bringt, bevor ich in Jubelstürme ausbreche… 😉

      • Elli

        Ja habe ich gelesen… und respekt, dass du damit so gut im Nachhinein umgehst, nach vorne blickst und weiter lebst! Ich denke in dir hat sich einfach etwas getan… Das dir jetzt hilft weiter zu leben. Und ich denke, dass du Lebenswillen hast, wei0t du jetzt oder? Was hei?t Jubelstürme … Ich denke du hast allen Grund dich auf deine Zukunft zu freuen, du atmest und ist da nicht eine neue Diagnose eine Kleinigkeit?

      • donking1977

        Es kam bis jetzt nach jedem Klinik Aufenthalt eine neue Diagnose hinzu.
        Mich schockt in dieser Hinsicht nichts mehr… 😉

      • Elli

        Ok, aber darf ich fragen ob du von Therapie zu Therapie Fortschritte und ein „Weiterkommen“ bemerkt hast oder du es immer wieder als „gleich“ beschreiben würdest? Ich war bisher einmal in der Klinik und spiele mit dem Gedanken eventuell nochmal zu gehen… Und kenne auch einige die schon zum 2. Mal da waren.

      • donking1977

        Ich würde schon sagen, dass ich Fortschritte ausmachen kann.

        Mein Problem ist das „daheim“ bei meiner Mutter sein.
        Bei ihr zuhause schaltet mein Gehirn komplett ab. All die Skills… Therapiegruppen… Einzelgespräche… Als hätte ich sie nie mitgemacht.

      • Elli

        Ja, das kann ich nachvollziehen, bei mir ist es ähnlich, es sind alte Verhaltensweisen, Muster in die man immer wieder greift, die einen immer wieder einholen und es scheint „normal“ zu sein so wie man ist, so als wäre alles unverändert…

      • donking1977

        Aus diesem Grund habe ich vor hier weg zu gehen. Ein Tapetenwechsel… Das brauche ich wohl…

      • Elli

        Ein kluge Entscheidung, und die richtige. Auch wenn ich weiß, dass es immer leichter aussieht als es ist.
        ich kann von mir sagen, jetzt eine neue Wohnung zu haben, hilft mir auf jedem Fall im Kampf mit und gegen meine Krankheit.

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